Quigg Brotbackautomat: Wasser und Mehl und schon geht`s los!

Quigg Brotbackautomat BA 495

Zum Lieferumfang gehören ein Messbecher, ein Holzspatel, ein Messlöffel und die Betriebsanleitung.

Die Technik:

10 verschiedene Programme, 85 Programmvarianten 230 V, 50 Hz, 850 Watt TÜV geprüft Geeignet für Zutaten bis 1.250 g

Die Optik/das Aussehen:

Das Gehäuse des Quigg Brotbackautomat BA 495 ist weiß. Die Form ist Katenförmig, abgerundet an den Ecken und die Oberseite ist etwas gewölbt. Er hat oben seinen Deckel und mit den Maßen 25 x 42 x 30 cm etwas klobig.

An einer der beiden kürzeren Seiten befindet sich vorn ein Bedienfeld, der Ein- und Ausschalter ist an der rechten unteren Kante. Ein Deckel mit einem Sichtfeld lässt das Beobachten des Backvorganges zu. Die Bedientasten befinden sich allesamt auf der Oberseite des Gerätes.

Das Backen:

Zum Befüllen nimmt man die Backform aus dem Gerät. Das soll verhindern, dass die unten im Automaten befindliche Heizspirale nicht verschmutzt wird. Dann gibt man in den Behälter lauwarmes Wasser (wegen der Hefe) und einfach die Backmischung oder die Zutaten des Rezept darauf. Der Behälter wird wieder eingesetzt. Er muss hörbar einrasten.

Jetzt wähle man am Bedienfeld alle Einstellungen für die jeweilige Brotsorte. Der Reihe nach auswählen: Menü, Brotgröße, Bräunung, evt. Timer, dann Start.

Zuerst: Programm für die Brotart (Vollkorn, Weißbrot, süßes Brot, Nudelteig, Teig nur kneten, Marmelade oder nur backen), danach die Brotgröße – der Automat ist auf 1.000 g voreingestellt, diese Einstellung kann man verändern, dann der Bräunungsgrad – von hell bis dunkel. Schließlich muss man nur noch den Start-Knopf auslösen und alles weitere geht automatisch. Wenn das Brot fertig ist hört man einen kräftigen Signalton.

Der Quigg Brotbackautomat hat 10 verschiedene Grundprogramme:

Basis 1 für Weissbrote oder Brote mit Roggen/Weizengemisch und dauert je nach Größe und Bräunung des Brotes zwischen 2:24 und 3:13.

Programm 2 ist für Weissbrote, speziell für Brote nach französischer Art sowie leichte Brote mit knuspriger Kruste empfohlen; Backzeit zwischen 2:35 – 3:35 Stunden.

Programm 3 ist optimiert für alle Vollkornbrote. Diese Brote haben die längste Backzeit zwischen 2:33 – 3:48 Stunden.

Programm 4 ist für süße Brote oder auch Kuchenteig, vor allem Sandkuchen oder ähnliches.

Programm 5 ist das Schnellprogramm. Die Brote haben nur eine Backzeit von 1:20. Hier wird auf das Ruhen und 2. Kneten des Brotteigs verzichtet; die Brote sind deshalb nicht so luftig.

Das Programm 6 knetet man Hefeteig. Das Backen entfällt. Gelingt immer, auch wenn es länger dauert.

Programm 7 Nudelteig- Herstellung.

Programm 8 wird für Brote mit der Zutat Joghurt oder Buttermilch verwendet. Backzeit 3:55 h.

Das Programm 9 zur Herstellung von Marmelade oder Konfitüre.

Mit Programm 10 kann man zu klumpig gebackene Brote noch einmal nachbacken. Die Backzeit kann nach Bedarf eingestellt werden.

Die Zusatzfunktionen:

Bei den Programmen 1 bis 3 kann der Bräunungsgrad eingestellt werden (hell/mittel/dunkel/schnell). Die Brotgröße kann bei den Programmen 1 bis 4 in drei Stufen eingestellt werden (750g/100g/1.250g).

Dieser Quigg Brotbackautomat verfügt außerdem über eine Timer-Funktion. Damit kann man das Backen bis zu 15 Stunden vorprogrammieren. Die Einstellung erfolgt im 10 Minuten Schritten.

Hervorragend sind auch folgende Möglichkeiten:

Neben der Angabe, um welche Brotart es sich handelt (also Standard – Weizenmehl und Roggenmehl gemischt, Weißbrot, Roggenbrot/ Vollkornbrot) liefert der Brotbackautomat auch noch die Möglichkeit:

a) die Größe des hergestellten Brotes anzugeben (750 g, 1.000 g oder 1.250 g) Die Angabe ist nötig, um den Rührergrad optimal einzustellen.

b) den Bräunungsgrad anzugeben (hell, mittel, dunkel).

c) Mit dem Timers kann der gewünschte Zeitpunkt eingestellt werden, wann das Brot fertig sein soll. Diese Einstellung erlaubt ein Verschieben des Backens bis zu 15 h (genau: 14 h 58 Min.).

Der Stromausfallspeicher. Eine gute Idee.

Die Brotgrößen:

Geeignet ist der Quigg Brotbackautomat für Brote bis höchstens 1.250 g.

Die Sicherheit:

TÜV geprüft, Es gibt einen Ein-/Ausschalter.

Die Handhabung:

Die Gebarauchanweisung ist sehr gut verständlich und erklärt alles was beim Brotbacken mit diesem Gerät von Bedeutung ist – sehr gut.

Die gelieferte Form ist antihaftbeschichtet und muss natürlich nicht eingefettet werden.

Wenn das Brot fertig ist hört man einen unüberhörbaren Piepton und das Gerät schaltet um auf „warm halten“. Empfehlenswert ist diese Funktion nicht. Besser ist es den Behälter mit dem Brot sofort aus dem Berät zu nehmen und nach entsprechender Abkühlzeit das Brot aus der Backform zu lösen. Es bildet sich ansonsten Wasser das das Brot verdirbt. Mit ein wenig Anstrengung löst sich das Brot ganz gut aus der Backform. Störend sind immer die Knethaken, die oft im Brot stecken bleiben und natürlich am Ende Löcher hinterlassen. Zwei Knethaken, die sich ständig ins Brot einbacken, nur mit Trick 17 zu lösen. Aber das ist nur ein optischer Mangel, schmecken tut das Brot.

Im Display kann man zu jeder Zeit beobachten, welcher Vorgang gerade ausgeführt wird (z.B. Kneten, Backen usw…). Genauso kann man die Zeit ablesen die bis zum Ende des Backvorganges noch verbleibt.

Während der Zeit des Knetvorganges macht der Quigg Brotbackautomat doch relativ viel Lärm.

Die LED-Anzeige/Display:

Das Display ist sehr deutlich und klar aufgeteilt. Die Bedienung dadurch sehr einfach. Aber: es gibt „Bäcker“, die ganz normale Augen haben und keine Vergrößerungsbrille tragen – die Displaygröße ist echt ein Witz!

Das Reinigen:

Die Reinigung ist genial einfach. Man kann den Behälter mit lauwarmem Wasser füllen und ihn eine Weile stehen lassen. Durch die Teflon-Beschichtung löst sich die festgebackenen Reste leicht ab. Anschließend wischt man ihn und die Knethaken nur mit einem Schwamm ab. Lediglich die Löcher der Knethaken muss man ab und zu mit einem Ohrstäbchen säubern.

Zuletzt der Dauertest für die Haltbarkeit:

An die genaue Zutatenmenge sollte man sich halten, sonst wird der Teig ganz sicher über den Rand der Backform laufen und man hat nur Arbeit mit unnötigen säubern des Gerätes.. Allerdings haben wir Weißbrot gebacken, was laut Aufdruck auf der Backmischung fertig ein Gewicht von 750 g haben sollte. Doch am Ende war das Brot so groß das es die Form komplett ausgefüllt hat und oben sogar etwas darüber war. Ob also 1.250g Brote wirklich problemlos zubereitet werden können wagt man dann zu bezweifeln.

Zusammengefasst ist die Handhabung recht einfach und problemlos.

Wir haben selten eine Bedienungsanleitung gesehen, die so knapp, aber dabei doch so effektiv, kurz und bündig ist. Alles, was man wissen muss, ist enthalten, vom Aufbau des Gerätes, Sicherheitsbestimmungen, Reinigungsanweisung bis hin zu Backanleitung und Rezepten.

Bisher haben wir immer Brot gebacken und einmal einen Teig für einen Hefezopf kneten lassen. Beides funktionierte einwandfrei. Allerdings gibt es eine Sache, die wir bei diesem Quigg Brotbackautomat erheblich stört, die Knethaken. Diese Haken, mit denen der Teig zubereitet wird, verbleiben beim Backvorgang im Behälter und backen richtig in das Brot ein. In der Bedienungsanleitung steht dazu folgendes: „Das fertige Brot können sie aus dem Behälter lösen, indem sie ihn kopfüber halten und leicht schütteln.“

Wir haben da erhebliche Schwierigkeiten, das fertige Brot aus dem Behälter zu bekommen. Da hilft wenig Schütteln. Nicht einmal das Lösen der Seiten mit dem Holzspatel bringt die Lösung.

Was auch noch auffällt: dass es an dem Brot keine so schöne Kruste gibt wie bei denen vom Bäcker. Sie ist meistens heller als die anderen Seiten und wird vor allem schnell lasch.

Fazit:

Das Quigg Brotbackautomat ist sehr preisgünstig und funktioniert außerdem sehr gut. Man kann es nach Benutzung sehr einfach reinigen. Was natürlich noch sehr störend ist, sind die Knethaken, welche man nach dem Backen aus dem Brot fingern muss und dabei zerstört man meist die Hälfte des Brotes.

Auf jeden Fall ist damit ein Brot nur noch halb so teuer wie eines vom Bäcker, selbst wenn ich die Anschaffungskosten, Wasser und Strom dazurechne.

Ein gutes Gerät und noch dazu preisgünstig.

Vorteile: Brotgröße und -bräunungsgrad wählbar, übersichtliches Display, einfache Bedienung, man hat schnell ein leckeres, frisches Brot gebacken, Gerät ist preiswert und funktioniert sehr gut, gute Programmvielfalt, effektiv und zuverlässig, zuverlässig. Praktisch, preiswertes Brot mit Geling - Garantie, sehr geringer Arbeitsaufwand.

Nachteile: zwei Knethaken, die sich ständig ins Brot einbacken. Wenn man den Quigg Brotbackautomat alleine kneten lässt, greift er an einigen Stellen nicht das ganze Mehl und es liegt später verklumpt auf dem Brot. Das Gerät ist nicht gerade sehr leise. Knethaken lösen sich nur mit Trick, Display zu klein, Brot hat immer die gleiche Form (auf die Dauer etwas langweilig), Teige für Früchtekuchen vermischt er nicht.

Tipps und Tricks beim Quigg Brotbackautomat

Das fertige Brot sollte man immer so zügig wie möglich aus dem Behälter entfernen. Durch die Wärme bildet sich schnell Kondenswasser an der Basis und macht die Kruste pappig.

Die Gebrauchsanleitung muss man lobend hervorheben.

Essentiell ist ein genaues Abwiegen der Zutaten, sonst klappt es nicht. Und wenn man alles nach Plan macht, klappt es wunderbar! Plötzlich geht Brotbacken ganz einfach und auch Hefeteige machen keine Probleme mehr! Und der eigentliche Arbeitsaufwand an sich ist sehr gering.

Ausnahme: Früchtebrote kriegt man nicht hin, anscheinend können die ganzen schweren Zutaten nicht ausreichend vermengt werden.

Eine richtig schöne Kruste vermisst man meist. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass der durchsichtige Deckel die Hitze kaum reflektiert. Abhilfe kann ein Stück Alufolie schaffen, dass man oben drauf legt.

Die Brote haben immer alle die gleiche Form, das könnte langweilig werden.

Der Quigg Brotbackautomat macht beim Rühren laute Geräusche. Außerdem soll man das Brotbackautomat Quigg laut Bedienungsanleitung niemals unbeaufsichtigt werkeln lassen. Und es ist sinnvoll, das fertige Brot möglichst schnell aus dem Gerät zu nehmen sonst weicht es auf. Bei diesen Argument macht ein Einsatz mit dem Timer relativ unmöglich.

Wenn man all diese Dinge beherzigt, steht einem tollen Genuss von frischem Brot nichts im Wege.

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