Kann man den Fif Brotbackautomat vom Discounter Aldi weiterempfehlen?

Die Optik/das Aussehen:

Der FiF Brotbackautomat ist weiß hat eine ovale Form mit einem blau hinterlegten Bedienfeld und sieht durch die abgerundeten Kanten ganz ansehnlich aus. Die Einfüllöffnung ist oben, die mit einem Sichtfenster versehen ist. Das Bedienungsfeld befindet sich vor der Öffnung. Design könnte anspruchsvoller sein.

Die Technischen Daten:

Netzspannung: 230 V~ 50 Hz Maße (Breite/Höhe/Tiefe): 28,8 cm / 27,3 cm / 45,5 cm Länge Anschlussleitung: ca. 1,4 m Gewicht: 6,7 kg Herausnehmbarer Backbehälter antihaftbeschichtet mit Teflon Classic insgesamt 116 Programme und Variationen Leistung: 850 Watt Cool-Touch Gehäuse 3 verschiedene Bräunungsgrade einstellbar Zeitvorwahl bis 15 Stunden Warmhaltefunktion Gummifüße für sicheren Stand Zubehör: umfangreiches Rezeptheft, 2 Holzspatel, 2 Knethaken, Messlöffel, Messbecher

Im Lieferumfang des FiF Brotbackautomat enthalten sind zwei Holzspachtel zum Herauslösen des Brotes von der Backform, zwei Knethaken, ein Messbecher, ein Messlöffel, die Bedienungsanleitung und ein Rezeptheft.

 Die Technik:

Der herausnehmbare Backbehälter ist mit Teflon Classic antihaftbeschichtet.

Das Backen:

Der FiF Brotbackautomat führt nun je nach Programm verschiedene Knet- Ruhe- und Gehzyklen durch. Diese Phasen sind für die verschiedenen Brotsorten optimal eingestellt, sodass der Teig möglichst gut vorbereitet ist, wenn der eigentlich Backvorgang beginnt. Durch das vorhandene Sichtfenster im Deckel kann man den gesamten Backvorgang kontrollieren.

Vor dem ersten Backen: Bevor man den ersten Backversuch mit dem FiF Brotbackautomat in Angriff nimmt, soll das Gerät bei eingesetztem Backbehälter bei geöffneten Fenstern ca. 5 Minuten heizen. Es kommt zu einer Geruchsbildung.

Alle Flüssigkeiten sollten eine Temperatur zwischen 18 und 23° haben, man soll möglichst Trockenhefe verwenden. Es gibt Höchstmengen, die für verschiedene Brotsorten verwendet werden dürfen, was in der Bedienungsanleitung genau aufgeführt sind. Auch auf die Reihenfolge der Zugabe der Zutaten muss geachtet werden – als erstes die Flüssigkeit, dann das Mehl und danach erst die restlichen Zutaten. Das fertige Brot lässt sich bequem aus der Form entfernen. Am besten ist es, wenn man das Brot in der Form ein wenig auskühlen lässt in der Form. Dann stellt man die Form auf den Kopf und klopft leicht auf den Unterboden. Danach stellt man das fertige Brot auf ein kleines Gitter und lässt es vor dem Verzehr richtig auskühlen. Jetzt kann man ein sehr leckeres selbst gebackenes Brot genießen. Bereits während des Backvorganges hat man diesen lecker Frischbrot-Geruch genießen können.

Die Kruste wird oben nicht braun, aber der Geschmack ist tadellos. Übrigens hat das fertige Brot zwei Höcker ? wie ein Kamel. So lassen sich aus einem auch Brot zwei machen.

Die Zusatzfunktionen:

Eine sehr gute Zusatzfunktion ist die, mit der Zeitverzögerung. Man kann zum Beispiel am Abend die Zutaten in den FiF Brotbackautomat geben und die Zeit bis zum Starten verzögern, so dass man morgens, wenn man aufsteht ein herrlich frisches Brot hat.

Ist das Brotbacken fertig ertönt ein längerer Piepton und das Gerät schaltet bei vielen Programmen für maximal 60 Minuten in den Warmhaltemodus. Man sollte jetzt das Brot schnellstmöglich aus dem Teigbehälter nehmen. Mit dem mitgelieferten Holzspatel kann man das Brot gut vom Rand lösen, so dass es sich dann recht einfach aus dem Behälter befreien lässt.

Die Programme in der Übersicht:

1. Basis: Grundprogramm für Weißmehl-Brotteige. 2. Weißbrot: Programm für Brote aus weißem Mehl und leichte Brote mit knuspriger Kruste. 3. Vollkornbrot: Programm für Brote, die zu einen größeren Anteil an Vollkornweizen, -roggen-, -hafermehl bestehen oder Kleie enthalten. Dieses Programm enthält einen Vorlauf, in der groben Bestandteile quellen können. Normalerweise sind diese Brote kleiner und auch kompakter. 4. Süßes Brot: Einstellung für Gebäck, Kuchen, süßes Brot oder Brotteige, denen zusätzlich Zucker, Rosinen oder Schokolade zugegeben werden. 5. Schnell: Programm verkürzt die Backzeit auf ca. 1.20 h. Das Brot wird nicht so fluffig sondern eher etwas kompakter und auch fester. 6. Teig kneten: Einstellung zur Herstellung von Hefeteig. Der Teig wird geknetet und erwärmt für das Gehen, aber nicht gebacken. 7. Nudelteig: Hier wird der Teig nur geknetet, aber nicht gebacken. Es können auch andere Teige geknetet werden. Es sollten nicht mehr als 800 g Zutaten verwendet werden. 8. Joghurtbrot: Programm für Brote bis 1000 g, denen Joghurt oder Buttermilch zugegeben wird. 9. Marmelade: für die Verarbeitung von frischen Früchten zu Marmelade oder Konfiture. 10. Backen: Das Programm backt vor gebackenen Teige (z.B. falls ein Brot nicht ganz durch gebacken ist).

Es sind drei verschiedene Bräunungsgrade beim FiF Brotbackautomat einstellbar. Auffallend ist jedoch die relativ helle und weiche Kruste auch bei dunkler Einstellung im Vergleich zu anderen Backautomaten. Das fertige Brot können in der Form bis zu einer Stunde warm gehalten werden.

Die Brotgrößen:

Man kann drei verschiedene Brotgrößen backen (750 g, 1000 g und 1135 g),

Die Sicherheit:

Die Verarbeitung des FiF Brotbackautomat macht einen ordentlichen Eindruck. Das Gehäuse des Gerätes besteht aus einem Cool-Touch-Material, so dass man sich die Finger nicht verbrennt. Der getrennte An- und Ausschalter ist sehr nützlich.

Die Handhabung:

Die Verarbeitung wirkt im Wesentlichen stabil und ordentlich bis auf den Deckel. Dieser wackelt in der Halterung macht aber ansonsten keine Probleme.

In der 17-seitige Bedienungsanleitung sind nicht nur die unterschiedliche Programme und Einstellungen gut erläutert sondern auch wichtige Sicherheitshinweise zu finden, der Ablauf der einzelnen Programme mit genauen Angaben über die Dauer der verschiedenen Phasen und welche Probleme beim Backen auftreten können mit entsprechendem Lösungsvorschlag. Das Rezeptteil ist klein und handlich und enthält über 50 Brotrezepte. Obwohl man sich einige davon hätte sparen können, da sie sich nur auf die bei Aldi erhältlichen Fertigmehle beziehen.

Außerdem muss man der FiF Brotbackautomat vor dem ersten Betrieb natürlich reinigen und ca. 5 min. mit eingesetztem Teigbehälter und bei geöffnetem Fenster einbrennen lassen. Hierbei entstehen recht unangenehme Dämpfe.

Man gibt einfach die Zutaten in den Teigbehälter und setzt diesen in den Automaten ein und schließt den Deckel. Am Bedienfeld kann man nun das passende Programm einstellen, sowie die Brotgröße und den gewünschten Bräunungsgrad (hell, mittel, dunkel, schnell) auswählen.

Positiv im Vergleich zu anderen Brotbackautomaten ist auch die Möglichkeit, dass der komplette Deckel des Gerätes abgenommen werden kann.

Die LED-Anzeige/Display:

Im Display des FiF Brotbackautomat kann man alle Einstellungen kontrollieren und es wird sogar die Zeit angezeigt, die das Brot zum Backen benötigt. Im Schnitt benötigt ein Brot dreieinhalb Stunden bis es fertig ist. Wenn der Backvorgang gestartet wurde, beginnt die Zeit im Display rückwärts abzulaufen. Das Bedienfeld ist übersichtlich angeordnet. Links sind alle zehn möglich Programme aufgeführt, daneben befindet sich das Display, auf dem man alle Einstellungen ablesen kann.

Das Bedienfeld:

Oben findet man eine Menüskala mit 10 Auswahlpunkten für die Programme. An der linken Seite findet man Tasten für 4 Backvorgänge: Timer, Vorheizen, Kneten, Ruhephase.

An der rechten Seite findet man Tasten für 4 Backvorgänge: Gehen, Backen, Warmhalten, Ende.

Das Reinigen:

Die Reinigung des Gerätes ist kein Problem. Die Backform kann man mit Spülwasser auswaschen und das Gerät innen vorsichtig mit einem feuchten Lappen reinigen. Allerdings muss man beachten, dass das Wasser nicht an die Heizstäbe gelangt. Für die Knethaken braucht man eventuell eine kleine Bürste. Auch sehr einfach ist es das Gerät nach dem Backen zu reinigen. Der Teigbehälter darf nicht in die Spülmaschine.

Zuletzt der Dauertest für die Haltbarkeit:

Die beiden Knethaken - immer eine Schwachstelle bei solchen Geräten - sind in einer Gummifassung eingelassen und arbeiten ohne Probleme.

Einziges negativer Punkt: von bis jetzt ca. 30 gebackenen Broten mussten 4 weg geschmissen werden, weil der Automat den Teig nicht lange genug geknetet hat.

Des weiteren lässt sich das Brot sehr schwer rausnehmen, wenn es fertig gebacken ist, da die Haken vom den 2 Rührgeräten sich ziemlich fest ins Brot einbacken. Nach ca. 5-6 Monaten fällt auf, dass das Brot immer flacher wird und auch nicht mehr so gut schmeckte. Wir gehen davon aus, dass der Automat nicht mehr so gut aufheizt wie anfänglich.

Zusammengefasst ist die Handhabung nicht gerade einfach. Insgesamt fand ich den Brotbäcker von Aldi sehr kompliziert im Vergleich zu anderen Backautomaten. Anfangs ist der Gebrauch nicht ohne Gebrauchsanweisung zu bewerkstelligen. Ein weiterer Negativpunkt ist die Sache, dass mit dem Automat nur 500 g Mehl verwendet werden kann. Theoretisch und laut Bedienungsanleitung ist der Brotbäcker zwar für bis zu 750 g Mehl ausgerichtet, praktisch aber leider nicht. Wenn man mehr als 500 g Mehl verarbeiten will, hängen anschließend Teigreste an der Innenseite des Deckels fest die man nur mühsam entfernt kann oder der Deckel öffnet sich sogar während des Backvorgangs. Trotz sorgsamer Behandlung der Backform ging die Antihaftbeschichtung sehr schnell kaputt und wurde brüchig. Nach gut 1 Jahr der Benutzung war die Beschichtung so schlecht, dass das Backen des Brotes ganz sicherlich nicht mehr gesund ist, denn es wird vor der Verwendung beschädigter Antihaftbeschichtungen gewarnt. Zusätzlich zeigte sich auch der schlechte Service des Herstellers. Gab es doch keine Ersatzform beim FiF Brotbackautomat zum Nachkaufen.

Was man auch nie machen sollte: Nicht da sein, wenn das Brot fertig ist! Denn lässt man das Brot nach Beendigung des Backens im Automaten auskühlen, dann zieht es Feuchtigkeit und wird matschig.

Fazit:

Für den FiF-Brotbackautomat gibt es eine Weiterempfehlung, da die Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar ist. So ein Backautomat lohnt sich eigentlich für jeden, der regelmäßig Brot ißt. Inklusive Stromverbrauch kommt man bei Benutzung einer Fertigmischung auf einen Brotpreis von ca. 0,50 Euro - überhaupt kein Vergleich mit einem Brot vom Bäcker. Außerdem werden diese Brote auch wenn sie nicht mehr ganz frisch sind nicht so furchtbar hart, so dass man auch ein etwas älteres Brot noch gut essen kann - was man leider von den Bäckerbroten nicht behaupten kann. Das einzige, was zu bemängeln ist, ist das Rezeptheft. Positiv ist die leichte Reinigung des Gerätes und die sehr gute Isolierung des Brotbäckers.

Die Garantie beim FiF Brotbackautomat beträgt drei Jahre. Die Garantieregelung war reibungslos.

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