Lecker, lecker frisches Brot wie vom Bäcker - der Clatronic Brotbackautomat

Der Clatronic Brotbackautomat 2594:

• Bräunungsstufen: Einstellbar
• Fassungsvermögen: 1.3
• Im Lieferumfang enthalten: Messbecher. Messlöfel. 2 Knethaken
• Innenbehälter: Antihaftbeschichtet
• Leistung: 800 Watt
• Programmanzahl: 9
• Schnellprogramm: Ja
• Sichtfenster: Ja
• Timer: Ja

Im Lieferumfang: Zum Gerät gehört neben der Backform in den Maßen 22 x 12,5 x 13 cm auch zwei Knethaken und ein Hakenspieß. Somit kann man auf die ungefähr möglichen Größen der Brote schließen. Der Hakenspieß dient der Entfernung der Knethaken aus dem fertigen Brot. Es gibt noch einen Messlöffel und einen kleinen Messbecher.

Die Optik/das Aussehen:

Maße: 42 x 27 x 26 cm (L x B x T) Dieser Clatronic Brotbackautomat ist weiß. Obenauf ist ein abnehmbarer Deckel mit Sichtfenster angebracht. Auf der rechten Seite des Clatronic Brotbackautomat 2594 befinden sich die Programmnummern und die 6 Bedienungstasten: Rechts wird das Bedienfeld aufgeführt, was eine Übersicht über das später gewünschtes Brot zeigt.

Außerdem befindet sich ein Griff und eine Lüftung am Clatronic Brotbackautomat. Im Inneren ist die die Backform befestigt, in der später das Brot dann gebacken wird, sowie zwei Knethaken zum Kneten des Brotes.

- Start/Stopp: zum Starten oder Beenden der jeweiligen Programme

- Farbe: hier kann der Bräunungsgrad eingestellt werden hell- mittel-dunkel

- Teigmenge: Stufe 1 für kleinere Brote bis 750g, Stufe 2 für größere Brote bis 1300g

- Auswahl: unter dieser Taste lassen sich die einzelnen Programmnummern wählen

- 2 Zeittasten: zum Backen ist eine Zeitverzögerung bis zu 13 Stunden einstellbar.

Ein großes Display unterhalb der Tasten zeigt die gewählte Programmnummer, den Bräunungsgrad, die Teigmenge und die Restbackzeit an.

Der Automat verfügt über 10 fest installierte Programme mit 31 verschiedenen Einstellmöglichkeiten (kombinierbar mit Farbe der Kruste und Brotgröße):

1. Normal – für Misch- und Weißbrot
2. Schnell – für die schnellere Zubereitung
3. Weißbrot – extra für besonders lockeres Weißbrot
4. süßes Brot – für die Zubereitung von süßen Hefeteigen
5. Vollkorn – für die Vollkornbrote
6. Kuchen – für Gebäck, das mit Backpulver gebacken wird
7. Teig – für Teig zur Weiterverarbeitung z.B. Brötchen
8. Backen – zum Nachbacken von Backwaren
9. Marmelade – zum Kochen von Marmelade/Konfitüre
10. Sandwich – für lockeres Toastbrot.

Die Technik:

Modell: Clatronic Brotbackautomat 2594 Leistungsaufnahme: 800 W bei einer Spannungsversorgung von 230V, 50 Hz Schutzklasse 1 Füllmenge: 3 Liter (entspricht 1.300 g Brotgewicht)

Das Backen:

Nach einer 37-minütige Vorheizphase des Clatronic Brotbackautomat fängt das Programm zu arbeiten an. Rühren, kneten, gehen und ruhen wechselten sich ab. Nach etwa einer dreiviertel Stunde meldete sich das Gerät mit einem Piepsen. Damit macht es darauf aufmerksam, dass der Teig fürs Erste durchgemengt ist und man weitere Zutaten wie Körner, Kräuter, Röstzwiebeln usw. dazugeben kann.

3:30 Stunden später kann man dann ein lecker duftendes Brot der Form entnehmen.

Man stürzt die Backform kopfüber. Durch die Antihaftbeschichtung der Backform des Clatronic Brotbackautomat fällt das Brot fast von alleine raus. Beim Test blieb aber immer einer der beiden Haken im Brot und der andere in der Backform. Durch vorsichtiges Unterhaken mit dem mitgelieferten Spieß unter den Knethaken kann er leicht aus dem fertigen Brot entfernt werden ohne das Brot zu sehr zu zerstören.

Auch hier wieder eine wirklich leichte Handhabung. Am Anfang wird zuerst die Backform eingesetzt und die zwei Knethaken auf die Antriebswellen gesteckt. Der nächste Arbeitsschritt ist das Zutaten einzufüllen. Man brauch hier nur nach den Rezepten im Handbuch gehen, so müssen allerdings die Zutaten in der richtigen Reihenfolge in die Backform gegeben werden, das ist ein Muss.

Nun wird über die Auswahltaste bestimmt, welchen Programmablauf man wünscht. Zudem auch die Bräunung des Brotes. Nach der langen Aufwärmzeit wird der Teig gemischt und geknetet, später zu einem Brot gebacken. Wenn der Backvorgang beendet ist, ertönt mehrmals der Signalton, zum Entnehmen des Brotes. Gleichzeitig beginnt nun noch die Warmhaltephase des Brotes von 1Stunde. Die Backform kann nur mit Hilfe von Topflappen herausgenommen werden. Stellt man die Form kopfüber müsste das Brot auch herausfallen. Geschieht das allerdings nicht kann man mit dem Knetantrieb von unten die Form einige Male hin und her bewegen.

Die Zusatzfunktionen:

8 richtige Backprogramme gibt es: vom Sandwich bis zu schwerem Vollkornbrot, darunter auch ein Schnellprogramm, kann man gut nutzen bei Backmischungen. In der Regel werden Nutzer/innen dieses Gerätes die Funktion „normal“ wählen; diese führt zu guten Ergebnissen. Auch Teig (z. B. für Pizza oder Brötchen) und Marmelade kann in diesem Automaten hergestellt werden. Sollte das Brot nach dem Backen nicht die gewünschte Farbe haben, bietet der Clatronic Brotbackautomat 2594 die Möglichkeit, nachzubacken. Hier stört allerdings, dass man keine Minuten einstellen kann, sondern die Nachbackzeit immer mindestens 1 Stunde beträgt. Man muss auf die üblichen Kurzzeitmesser zurückgreifen, damit man das Brot nicht vergisst, wenn die Nachbackzeit entsprechend kürzer ist.

Die Brotgrößen:

Einstellbare Brotmenge 750 g bzw. 1.300 g

Die Sicherheit:

Schutzklasse 1

Der Clatronic Brotbackautomat lässt sich über einen Kippschalter an der rechten Seite an- und ausschalten.

Die Handhabung:

Die Anleitung umfasst 72 Seiten (in 3 Sprachen). Sehr gut ist, nicht nur die sehr verständliche und teilweise bebilderte Gebrauchsanweisung, die Sicherheitshinweise und Tipps zur Reinigung des Gerätes sondern auch eine Übersichtstabelle über den zeitlichen Ablauf jedes einzelnen Programms. Besonders hervor zu heben sind die 12 Seiten Rezepte. Da ist vom klassischen Brotrezept, über Vollkornbrot, Kuchenrezepte und Teigzubereitung bis hin zu glutenfreie Rezepte.

Darüber hinaus ist das Clatronic Brotbackautomat 2594 sehr leicht bedienbar. Im Menü des Automaten wird deutlich was und wofür der Vorgang nötig ist. Auch die Backzeiten sind erträglich und keinesfalls zu lang. Während der ganzen Herstellung verhält sich der Clatronic Brotbackautomat sehr leise.

Das Brot ist immer frisch und schmeckt schön locker. Besonders ratsam ist es, wenn man das Brot nach Beendigung des Backens noch in der Backform lässt. Das Gerät wird schließlich noch 1Stunde erwärmt. So wirkt es nach 10 min noch fester.

Was nicht so schön ist am Backen mit dem Clatronic Brotbackautomat ist, dass die Knethaken Löcher hinterlassen. Es gibt einen kleinen Trick: Man kann nämlich mit bemehlten Händen die Knethaken entfernen, bevor der Teig zum letzten Mal aufgeht.

Öffnen des Deckels beim Clatronic Brotbackautomat ist auch problemlos während des Knetvorgangs. Nach dem letzten Aufgehen, darf man das allerdings nicht mehr, weil das Brot jetzt zusammenfallen. Eine gekocht und pürierte Kartoffel in das Mehl gegeben, die unterknetet wird macht das frische Brot bekömmlicher.

Wenn das Brot anders Schmeckt als vom Bäcker hängt das mit der unterschiedlichen Feuchtigkeit zusammen, da im Clatronic Brotbackautomat 2594 das Brot feuchter ausgebacken wird als im Backofen.

Die 2 Knethaken haben den großen Vorteil, dass das Brot nicht, wie so oft bei diesen Automaten üblich, eine Kubusform nach oben hin hat, sondern dass es richtig schön in Kastenform aus dem Clatronic Brotbackautomat 2594 kommt. Fast so, wie ein gekauftes vom Bäcker. Die zwei kleineren Haken lassen im Brot dementsprechend auch kleinere Löcher.

Beide Knethaken schaffen es, in je nach Programm mehr oder weniger langer Zeit einen gut durchgearbeiteten Teig zuzubereiten; die Zeit für’s Aufgehen ist lang genug, die Backzeit reicht in der Regel aus.

Standardmäßig hat der Clatronic Brotbackautomat 2594 10 vordefinierte Programme, die durch den Nutzer noch etwas abgeändert werden können.

Die Voreinstellungen werden festgelegt in den Kategorien Normal, Schnell, Weißbrot, süßes Brot, Vollkornbrot, Kuchen, Teig, Backen, Marmelade und Sandwich. Jedes dieser Programme hat einen eingespeicherten Zeitablaufplan, der in etwa so abläuft:

- Vorheizen - Kneten - Ruhepause zum „Teig-Gehen“ - erneutes Kneten - 2. Ruhepause - abschließendes Backen.

Die voreingestellten Zeiten für Kneten und Ruhepausen können nicht direkt beeinflusst werden. Außerdem ist es nur noch möglich die Farbe für das Brot festzulegen (hell/mittel/dunkel), was sich auf die Backdauer auswirkt.

Sollte dennoch mal kein passendes Programm vorhanden sein so kann man über die Programme „Teig“ und „Backen“ sein eigenes Programm kreieren. „Teig“ bewirkt ein Durchkneten der Zutaten und Ruhephasen zum Gehen, den Backvorgang allerdings muss man anschließend selbst mit dem Programm „Backen“ starten.

Die LED-Anzeige/Display:

Neben den Deckel befindet sich das Bedienfeld mit LCD Display, dass die verbleibende Backzeit anzeigt. Start-/Stopptaste zum Starten aber auch Abbrechen, Farbe-Taste zum Einstellen der gewünschten Bräunung: hell, mittel und dunkel.

Teigmenge zum Einstellen des Brotgewichts, Auswahl-Taste um ein Backprogramm aus zu wählen Zeit-Taste zum Vorprogrammieren.

Das Reinigen:

Vor dem ersten Gebrauch: Die neue Backform und den Knethaken mit Fett einpinseln und ca. 10 min im Backofen bei 160°C heiß werden lassen. Nach dem Auskühlen mit Krepp Fett in der Backform verreiben, um damit die Antihaftbeschichtung haltbarer zu machen.

Ein kurzes Ausspülen mit klarem Wasser und Nachwischen mit einem Lappen genügen um die Form wieder sauber zu bekommen. Etwas schwieriger ist es da mit den kleinen Stäben in der Form auf die beiden Haken gesetzt werden. Da diese nicht beschichtet. Daher sollte man die Knethaken, die nach dem Backen zunächst mal ziemlich fest auf den Achsen stecken, einige Zeit (> 10 Minuten) in Wasser einweichen. Danach geht alles einfacher.

Zuletzt der Dauertest für die Haltbarkeit:

Die Möglichkeit, verschieden große Brote zu backen, besticht zunächst. Allerdings ist der Teig für ein 750-g-Brot nach dem Kneten meist in einer Ecke zusammengeknautscht, so dass man von Hand nachhelfen muss, möchte man nicht einen unförmigen Kloß aus dem Teigform holen.

Backmischungen von 1 kg Mehl sollte man nie komplett backen, da der Teig so sehr aufgeht, dass er an den Glasdeckel klebt. Dort ist es nicht heiß genug, um das Brot durchzubacken. Das Ergebnis sind „klitschige“ Stellen am nicht durch gebackenen Brot.

Unsere Tipps: 1.) Die 1-kg-Backmischungen um 200 g reduzieren, die Flüssigkeit entsprechend anpassen, dann erhält man die richtige Menge von Brot, das auch gut durch gebacken wird. Ideale Füllmenge sind 500 g oder 750 g (ohne Wasser) mit 1 kg besteht die Gefahr das der Teig in der Backform überläuft.

2.) Rosinenbrot ist deswegen nicht zu empfehlen, da die Rosinen, selbst wenn man sie kurz vor Ende des Rührvorgangs hinzu gibt, zerquetscht und zermahlen werden.

3.) Hat man das Wasser eingefüllt, darauf das Mehl oder die Backmischung gegeben, ist es empfehlenswert, die Bestandteile vorher leicht mit einer Gabel durchzumischen.

4.) Wir backen das große Brot immer, schneiden es sofort nach dem Abkühlen auf und friere es portionsweise ein. So habe ich jederzeit frisches Brot im Haus.

Umständlich ist manchmal auch das Befreien des Brotes aus der Form. Sitzen die Knethaken fest, gibt es an der Unterseite der Form zwei Schaubenmuttern, an denen man drehen kann, um die Haken zu lösen. Da aber der Metallrand des Behälters sehr hoch und nach dem Backen sehr heiß ist, kann es vorkommen, dass man sich verbrennt.

Der Clatronic Brotbackautomat 2594 sollte auf jeden Fall auf einer glatten und rutschfesten Unterlage arbeiten, denn beim Kneten kann sich das Gerät sonst schon mal selbstständig machen und von der Arbeitsplatte „hoppeln“. Auch von der Wand sollte ein kleiner Abstand von etwa 10 cm eingehalten werden, damit eine gute Luftzirkulation gewährleistet ist.

Ist der Backvorgang abgeschlossen, das Gerät bitte ausschalten und die Backform herausnehmen. Das gelingt aber nur mit Topflappen, denn die Backform ist aus Metall und dementsprechend heiß. Natürlich kann man das Brot auch in der Backform abkühlen lassen. Allerdings beginnt das heiße Brot zu „schwitzen“ und bei der Entnahme kann ist der Boden komplett durchweicht.

Zunächst hat uns irritiert, dass er nicht sofort zu kneten anfängt, wenn man das Programm startet. Ein „Vorwärmvorgang“ geht dem eigentlichen Knet- und Backprogramm voraus.

Dieser Punkt gefällt nicht so gut. Man kann zwar alle Zutaten kalt hinein geben, während man bei anderen Automaten, die gleich zu kneten anfangen, alles auf Raumtemperatur bringt. Doch die Vorwärmzeit dauert ewig und verlängert somit die gesamte Backzeit um mehrere Minuten. Sind es bei schnellen Broten nur 5 oder bei süßem Brot sogar nur 3 Minuten, so braucht das Gerät für einen einfach Teig, z. B. für Pizza, ganze 22 Minuten zum Vorheizen. Das kann meine Geduld schon sehr strapazieren, vor allem dann, wenn ich mich, wie recht häufig, spontan zum Backen einer Pizza entschließe und der Automat dann erst mal 22 Minuten lang die Zutaten anwärmt, bevor er endlich zu kneten anfängt!

Es gibt auch keine Möglichkeit, diesen Programmpunkt zu überspringen. Schlimmer noch: Falls mal ein kurzer Stromausfall ist, was bei uns durch Bauarbeiten tatsächlich momentan gelegentlich vorkommen kann, muss man das komplette Programm neu starten. Das bedeutet für einen Pizzateig: Noch mal 22 Minuten vorheizen.

Neu starten kann man allerdings nur dann, wenn der Automat noch nicht zu backen begonnen hat. Sollte er dies haben, gibt es glücklicherweise ein reines Backprogramm. Ohne dies wäre mir eines meiner ersten Brote schon gleich misslungen, weil wir nämlich ausgerechnet hierbei einen Stromausfall hatten.

In einer übersichtlichen Tabelle sind in der Gebrauchsanweisung die Zeiten des Automaten für die verschiedenen Programme angegeben. Ein normales Brot benötigt 3 Stunden und 20 Minuten, Vollkornbrote ein wenig länger und leichte, weiße Brote etwas kürzer. Wie gesagt, die Vorwärmzeit kostet oft so manche Minute! Durch dieses Vorwärmen haben die Zutaten dann aber auch wirklich die richtige Temperatur, so dass der Teig prima aufgeht und das Brot gut gelingt.

Sollte ein Brot einmal nicht so gut gelingen, liefert die Gebrauchsanleitung auch gleich mögliche Gründe dafür mit. Vielleicht hat man zu viel oder zu wenig Wasser zugegeben oder alte oder zu viel oder zu wenig Hefe verwendet. Solche und andere wichtige Hinweise zum Backen im Backautomaten runden die übersichtliche Gebrauchsanweisung gut ab.

Ein Brotbackautomat soll immer mit Flüssigkeiten (Ausnahmen bestätigen die Regel) zuerst gefüllt werden, also z. B. mit dem Wasser. Erst dann kommt das Mehl hinzu. So wird der Teig im Automaten schön geschmeidig und gleichmäßig.

Wer Körner oder andere leckere Zutaten ins Brot geben möchte, sollte das nicht gleich zu Beginn tun, sondern erst gegen Ende der Knetzeit hinzufügen, sonst nämlich würden diese durch das Kneten so sehr zerkleinert werden, dass z. B. Körner mehr oder weniger im gemahlenen Zustand im Brot steckten.

Ein automatischer Piepton signalisiert in den einzelnen Programmen, wann die richtige Zeit zum Hinzufügen solcher fragiler Zutaten ist.

Die Reinigung des Automaten ist kinderleicht. Die Backform ist mit einer Antihaft-Beschichtung ausgestattet, die leicht mit einem feuchten Tuch zu reinigen ist.

Ebenso kommt man gut in den Innenraum des Clatronic Brotbackautomat, um hier mal schnell mögliche Reste des Teiges abzuwischen. Das durchsichtige Sichtfester ist von außen und innen ebenso leicht zu reinigen. Die Backform soll nicht in den Geschirrspüler, ebenso wenig darf sie eingeweicht werden. Das würde die Antihaftbeschichtung zerstören und man hätte Schwierigkeiten, das Brot nach dem Backen aus der Backform zu bekommen.

Im Normalfall löst sich das Brot nach dem Backen durch kräftiges Nach-Unten-Schütteln aus der Form. Manchmal, besonders bei schweren, feuchten oder Vollkornbroten, muss man ein bisschen nachhelfen, indem man von außen an den Knethaken dreht. Dabei muss man natürlich aufpassen, dass man sich nicht verbrennt. Die Form ist nach dem Backvorgang nämlich sehr heiß!

Manchmal stecken die Knethaken noch im Brot, wenn man es aus der Backform geholt hat. Dafür liegt dem Automaten ein kleiner Metallhaken bei, mit dem man problemlos die Haken aus dem Brot entfernen kann.

Wer ganz schlau ist und so gut wie gar keine Löcher im Brot akzeptieren will, kann die Knethaken bereits vorm Backen aus dem Teig fischen. Ich habe es einmal gemacht, doch so sehr stören mich diese kleinen Löcher von den Knethaken nun auch wieder nicht, als dass ich nun genau auf die Zeit achten würde, wann der Knetvorgang beendet ist, damit man schnell vorm Aufgehen die Haken herausholt.

Die relativ kleinen Knethaken hinterlassen ohnehin wesentlich kleinere Löcher im fertigen Brot als Einhaken-Automaten. Von daher stören mich die kleinen Löcher im Grunde gar nicht.

Erst mal eine Empfehlung von uns, laut der Anleitung lässt sich zwar mit dem Clatronic Brotbackautomat 1,3 kg auf einen Schlag backen, allerdings würde ich nur die Hälfte empfehlen um einen schönen Teig zu backen. Auch sollte man Brote mit Rosinen nach Möglichkeit vermeiden, da diese in kleine Stücke gemahlen werden.

Wie alles Gute im Leben hat es auch ein Ende. Nach gut 1 ½ Jahren ließ der linke Knethaken in seiner Kraft nach. Dank neuem Gewährleistungsrecht brachte ich das Teil wieder zurück in die Metro, wo ich es herhatte. Leider war die Reparatur nicht möglich oder zu teuer, so dass ich einen Gutschein erhielt. Will mal so sagen: 1 ½ Backen und Geld vom ersten Tag gibt’s zurück. Aber wie soll ich jetzt backen? Die Metro führt derweil die Dinger nicht. Werde mich woanders umschauen müssen.

Zusammengefasst ist die Handhabung gut.

Das „Kuchenback“-Programm funktioniert hier tatsächlich hervorragend. Bei einfachen Rührkuchen die Zutaten wie Eier, Mehl, Milch etc. in die Backschüssel geben, vorab kurz mit einem Kochlöffel durchrühren und das Programm starten. Die längliche Form eignet sich bestens für Rührkuchen, es ist nicht nötig die Form zu fetten, die Kuchen die ich gebacken haben ließen sich bisher immer einwandfrei aus der Form holen ohne zu zerbrechen. Über das Sichtfenster hat man auch die optimale Kontrolle über das was im Inneren passiert.

Ist der BBA einmal gestartet sollte man die Abdeckklappe nicht mehr öffnen. Der Teig wird temperiert und diese Temperatur ist auch für ein ordentliches Aufgehen des Teigs notwendig. Ansonsten kann es passieren dass der Teig einfällt und nichts ordentliches dabei mehr rauskommt. Sollte man dennoch mal die Abdeckung öffnen, schlage ich vor das Programm komplett abzubrechen, in den „Teig“-Modus zu wechseln, noch mal neu Durchkneten und Aufgehen lassen und abschließend die „Backen“-Funktion zu aktivieren. So kann nichts schief gehen.

Das Brot oder den Kuchen nie mit spitzen oder metallischen Gegenständen wie Löffel, Messer etc. aus der Backform holen, diese verkratzen die Antihaftbeschichtung und irgendwann kann es sein dass man die frisch gebackenen Sachen nicht mehr aus der Form bekommt. Also immer Holz bzw. Kunststoff verwenden!

Nach einem Jahr Dauereinsatz hat sich das Innere eines Knethackens aufgelöst und passte nicht mehr in die Vorrichtung, war also zu locker. Mein Freund bohrte zwei Schrauben ein, die nun so passend gemacht wurden, dass sie wieder genau auf das Knetwerk greifen.

Die Ersatzteile für den Clatronic Brotbackautomat 2594 kann man auch bei der Firma Unold bestellt, weil genau diese Knethacken dort günstiger aber absolut identisch sind.

Was die Rezepte angeht: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass generell die halbe Menge Hefe ausreicht (Bezogen auf die Angabe pro kg Mehl auf der Hefepackung). Wenn man mehr als die Hälfte hinzu gibt, dann kommt es bei den Rezepten für die größeren Brote oft vor, dass der Teig beim Aufgehen über den Rand quillt.

Fazit:

Der Clatronic Brotbackautomat 2594 ist sehr empfehlenswert. Er liefert frisches, lockeres Brot zu einer guten Qualität. Das Gerät zeigt so gut wie keine Mängel und hat für die Qualität entsprechend dem günstigem Preis. Zudem ist die Handhabung kinderleicht: Alles wird klar und einfach beschrieben und wenn man doch mal nicht weißt warum und wie etwas so ist, wie es ist, dann gibt es Hilfe im Handbuch. Wovon ich allerdings nicht so begeistert bin, ist das Volumen des Automaten. Es umfasst 28 x 42 x 27cm. Weil das Brot nämlich längs im Automaten gebacken wird, nimmt es einen viel zu großen Platz ein. Trotzdem: Wer Platz hat und einen Brotbackautomaten braucht ist bei dem Gerät an der richtigen Stelle.

Das einzige was wir zu bemängeln hätte ist das der Brotbackautomat doch sperrig ist. Wenn man in der Küche nur wenig Platz hat, hat man wirklich Probleme. Negativ ist uns aufgefallen, dass der Clatronic Brotbackautomat 2594, dass manche Sicherheitsvorrichtungen nicht so ausgereift sind und das Brot nicht so knusprig wird.

Wenn wir mitunter teuere Brotbackautomaten im Einsatz haben, so ist diese günstigere Variante von Clatronic doch der ideale Einstieg um zu Testen, ob man wirklichnachhaltig Brot bäckt.

Das Display des Clatronic Brotbackautomat ist schlecht zu erkennen, wenn man nicht eine Lampe direkt ALS Unterstützung hat. Auch eine Leuchtdiode, oder ein anderes Kontrolllämpchen, das anzeigt, dass das Gerät arbeitet, vermissen wir. Was uns am meisten stört ist, dass man nur durch das „Danebenstehen“ wissen, an welcher Stelle des Programms sich das Gerät momentan befindet. Es gibt zwar in der Bedienungsanleitung eine ausführliche Tabelle zum zeitlichen Ablauf, aber dies sind, abhängig von der Umgebungstemperatur nur Circa-Angaben.

Die Wiederholungsfunktion des Clatronic Brotbackautomat ist praktisch, weil wenn der Brotbackautomat neu gestartet werden muss (z.B. wegen Stromausfall) - was aber nur dann praktikabel ist, wenn der Teig bei Abbruch des Programmablaufs die Knetphase nicht überschritten hat.

Vom Clatronic Brotbackautomat zum Brotbackautomat Clatronic
Vom Clatronic Brotbackautomat zum Brotbackautomatprofi