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Bio Brotbackmischung sind eine echte Alternative zum Selbstbacken
Die Bio Brotbackmischung eine kleine Warenkunde
Das kriegt jeder gebacken!
So mancher hat seinen selbstgebackenen Kuchen oder Brot schon mal mit Unterstützung einer Backmischung gebacken. Dabei ist wichtig: Die Bio Brotbackmischung enthält keinerlei problematischen Zusatzstoffe oder Zutaten.
Auch wenn man in Küchendingen null Ahnung hat und ein Kochbuch ein Buch mit sieben Siegeln ist, mit einer Backmischung bekommt man´s gebacken: Zur Backmischung kommt Trockenhefe, Wasser und Öl dazu. Dann alles vermengen, Teig kneten, gehen lassen. Dann nochmals kneten, formen, gehen lassen und dann ab in den Ofen. Pizzateig ist noch schneller fertig – dieser Teig muss nicht so lange gehen wie andere. Für die ganz Eiligen gibt es heutzutage sogar Pizza-Backmischungen. Da neben Hefe auch Backpulver enthalten ist, kann der Teig sofort ausgerollt, belegt und gebacken werden.
Wer schneller Brot backen will, sollte den Brotbackautomaten für sich arbeiten lassen. Trotzdem bringen die Backmischung allein hier nicht den großen Zeitgewinn. Einige Minuten fürs Zusammenstellen der Zutaten fallen weniger ins Gewicht. Unkomplizierter ist das Vorhaben mit fertigen Mischungen allemal: Je nach Produzent kommt nur mehr Wasser hinzu, bei manchen Hefe und Öl. Wer allerdings schnell Kuchen backen will, muss besser vorsorgen: Eier braucht es fast immer, außerdem Milch und Butter oder Sahne, Joghurt oder auch so etwas wie Apfelmus! Mehr braucht es nicht.
Die Bio Brotbackmischung enthält möglichst wenig Zusatzstoffe oder Zutaten. Das minimiert das Risiko für Allergiker oder bewusste Verbraucher. Künstliche Zusätze sind da nicht zugelassen. Anstelle von synthetischen Backpulver lässt Treibmittel aus Weinstein den Rührkuchen aufgehen. Einige konventionelle Hersteller setzen gentechnisch hergestelltes Vitamin C (Ascorbinsäure) zu, um das Backen zu verbessern.
Ohne Zusatzstoffe
Es bleibt die Frage, ob man Backwaren ohne bläschenbildende Zusätze wie Ascorbinsäure oder Mono- und Diglyceride backen kann. Hersteller verwenden Getreide, das genug Klebereiweiß enthält, um durchaus backfähig zu sein. Damit Brot oder Kuchen lange feucht bleiben, fügen Mühlen, die Backmischungen liefern Kartoffelflocken bei. Getreide, das geröstet wurde vor dem Mahlen, macht das Gebäck lockerer. Ähnliche natürliche Tricks sind: Malz oder thermisch vorbehandeltes Getreide können die Hefe beim Gehen unterstützen. Das Vitamin-C-reiche Acerola-Kirschpulver kann mehr Sauerstoff im Mehl bindet. So gehen die Backwaren besser auf. Bei anderen Herstellern kommen Dunst oder gröber gemahlenes Mehl in die Mischung. Dadurch wird das Brot großporig und luftiger, hält sich länger frisch.
Dazu kommt weniger Zucker
Als weiteren Vorteil nennen diese Hersteller von Bio Brotbackmischungen die Reduzierung von Zucker. Es gibt sogar Bio Brotbackmischungen ganz ohne Süße. Sie überlassen es dem Kunden, wie viel Zucker oder Honig sie hinzufügen wollen, was ein großer Pluspunkt ist.
Wer bestimmte Zutaten nicht verträgt, hat mit dem Griff zur Bio Backmischung mehr Glück als mit konventionellen: Gluten-Allergiker finden zum Beispiel Backmischungen für Brot, Kuchen, Waffeln oder Pfannkuchen, die alternativ Hirse-, Reis-, Mais- oder Buchweizenmehl enthalten. Für Veganer und Laktose-Allergiker können Käsekuchen mit Seidentofu anstatt von Quark backen. Statt Butter, Milch und Eier kann man mit Margarine, Sojamehl und Wasser ersetzen. Bei Schokokuchen ohne Ei setzen die Tüftler auf Mineralwasser plus zügige Verarbeitung. In Mürbeteigen oder Rührkuchen kann pro Ei einen Esslöffel Sojamehl mit ein bis zwei Esslöffeln Wasser anrühren und diese Mischung anstatt Ei verwenden. Der Nutzen ist, dass Sojamehl sich länger hält und nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden muss.
Von Brioche bis Muffin
Die Auswahl an Backmischungen für Rührkuchen und Brote, Brötchen, Pizza, Waffeln oder Pfannkuchen im Naturkostladen ist sehr groß und vielfältig. Fürs Frühstück Weißbrot, Brioche, Ciabatta oder Vollkornbrötchen; nachmittags zum Kaffee Rührkuchen; zum Kindergeburtstag Muffins, zum Abendessen kräftig gewürztes Hildegardbrot oder ein ganz klassisches Roggenmischbrot. Selbsterfundenen individuelle Variationen steht dazu nichts im Weg: Mutige und fortgeschrittene Brotbäcker werden mit ihrer Erfahrung vielleicht versuchen, den Brotteig als Fladen zu formen. Mit Schmand, Zwiebeln und Speck – wird das ganze zum Flammkuchen!
Tipps fürs Brotbacken mit dem Automat
Laut Herstellerangaben eignen sich alle Bio Brotbackmischungen auch für den Brotbackautomaten. Es gibt Geräte, die max. 500 g Backmischung verarbeiten, in manchen Tüten sind jedoch 750 g oder mehr.
Für alle Vollkornbrotbackmischungen empfiehlt sich ein Gerät mit zwei Knethaken, da der Teig schwerer ist als bei anderen Teigen.
Übrigens sind Backautomaten keine Stromfresser. Entgegen mancher Gerüchte verbraucht der Automat weniger als halb so viel Energie wie der Backofen. Und das Backen geht viel leichter:
Wasser in den Backform einfüllen, Backmischung dazu, eventuell noch Hefe und Öl. Deckel zu und das entsprechende Programm wählen. Das Gerät erledigt alles andere. Bis das Brot fertig ist, können bis zu drei bis fünf Stunden mit Kneten, Gehen lassen, Kneten und Backen vergehen. Das Brot sollte dann noch abkühlen, damit es sich besser schneiden lässt und verträglicher ist.
Backen für Fortgeschrittene
Egal ob Brot oder Kuchen – in der ersten halben Stunde Regel Nummer eins: im Backofen Tür zulassen. Manche Backwaren nehmen den plötzlichen Kälteeinbruch übel und fallen in sich zusammen. Eine Schale Wasser im Backofen neben oder unter das Brot gestellt, verhindern Risse in der Brotkruste und lässt das Brot zusätzlich besser aufgeht. Klingt Brot beim Klopfen an der unteren Seite hohl, dann ist es fertig. Kuchen ist dann gut durch gebacken, wenn bei der Probe mit dem Stäbchen keine Brösel am Holz kleben bleiben. Brote, die man vor dem Backen mit Wasser bepinselt, bekommen eine schöne, glänzende Kruste.